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34 Ι boss Juli 2017 zen. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann Adveo seinen europäischen Kunden und Lieferanten eine Technologie Plattform mit integrierten Geschäftsprozessen für E-Commerce, Logistik und das Backoffice bieten. Diese Plattform basiert auf der Cloud-Technologie Azure und bietet mit den Anwendungen Dynamics NAV, Dynamics AX, Dynamics CRM 365 integrierte Microsoft-Lösungen für ERP, Multi-Channel- und Filialmanagement, Merchandising, Vertrieb, Service und Marketing. Weiterhin besteht der Vorteil, auf den Geräten die Software Microsoft 365 zu verwenden „Dank Microsoft und Azure wandelt sich Adveo in eine europäische Plattform für Workspace-Lösungen. Unsere Investitionen in diese Technologien stellen große Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden dar und sollen letztendlich in Wachstum resultieren“, so Adveo-CEO Luis Ramos. José Bonnin, Cloud- und Enterprise-Manager bei Microsoft Spanien, merkt an, „dass diese Vereinbarung den starken Willen beschreibt, die Digitalisierung voranzubringen. Mit dieser neuen Zusammenarbeit verfestigt Microsoft seine Rolle als wichtiger Partner in der europäischen Einzelhandelsbranche.“ Adveo beschäftigt mehr als 1.200 Fachleute und bietet 17.000 Vertriebspartnern in ganz Europa Dienstleistungen und Produkte rund um das Büro an – von traditionellen Büromaterialien bis hin zu elektronischen Büroartikeln, Facility Management und Managed Print Services. Das börsennotierte Unternehmen (Madrid und Valencia) mit dem Hauptsitz in Madrid ist in neun europäischen Staaten vertreten: Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal, Österreich, Belgien, Niederlande sowie Luxemburg. �� Neue Technologie-Partnerschaft ADVEO | Im Rahmen der Adveo- Strategie 2020 haben der Bürobedarfsanbieter und der Software- und Hardwarehersteller Microsoft eine Kooperation geschlossen. Durch diese Vereinbarung werden die beiden Unternehmen den digitalen Fortschritt in der europäischen Einzelhandelsbranche unterstütund Markenpiraterie eingebunden: Das EP weist die EU-Kommission nicht nur darauf hin, dass Leitlinien für die Umsetzung für die Haftung von Vermittlern erforderlich sind, damit Online-Plattformen ihrer Verantwortung gerecht werden. Zum Schutz der Verbraucher vor den Gefahren gefälschter Produkte fordert das EP von der EU- Kommission, alle Akteure in der Wertschöpfungskette wirksamer in den Kampf gegen Produktfälschungen einzubinden. Dies erfordert von Plattformen angemessene und wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und zur Verhinderung der Werbung für gefälschte Waren und deren Verbreitung. Dies soll auf Empfehlung des EP auch gesetzlich geregelt werden. Das EP weist die EU-Kommission zudem darauf hin, dass Online-Plattformen, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung keine neutrale Rolle mehr spielen, den Haftungsausschluss der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr nicht mehr in Anspruch nehmen können.�� Plattformen in der Pflicht MARKENSCHUTZ | Zwei wichtige Meilensteine sind in Europa für den Schutz der Verbraucher und Markenhersteller vor kriminellen Fälschern im Onlinehandel erreicht worden. Sowohl ein vom europäischen Parlament (EP) beschlossener Initiativbericht über Plattformen, als auch eine EuGHEntscheidung (Pirate Bay) weisen Online Plattformen mehr Verpflichtungen bei der Bekämpfung von Markenrechtsverletzungen sowie Verbrauchergefährdung zu. „Für einen wirkungsvollen Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie ist es nun an der EU-Kommission, diese Forderungen im Rahmen der Überarbeitung der Richtlinie zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte umzusetzen“, sagt Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes. Mit den Vorschlägen des EP werden alle an der digitalen Vertriebskette Beteiligten enger in die Bekämpfung von Produkt- Foto: Tim Reckmann/pixelio.de Foto: Microsoft


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