Page 17

boss 07-2117

boss Juli 2017 Ι 17 Likes/Follower-Ratio von 3,51 % (vgl. zu 2,96 %) als „caro_e_“ erzielt. Mobile Markenerlebnisse bieten Sieben der untersuchten 22 Marken repräsentieren 80 % der in der Kategorie aufkommenden Websitebesuche. Der durchschnittlich erzielte Traffic im Analysezeitraum je Monat liegt bei 35.000 – Marken mit weniger als 5.000 Besuchen pro Monat wurden in der Trafficanalyse nicht berücksichtigt. Es ist davon auszugehen, dass die eigene Homepage somit das reichweitenstärkste Marketinginstrument für viele der Marken ist. Mobiler Traffic ist die wichtigste Quelle für Seitenbesuche in der Kategorie. Der Anteil des mit mobilen Endgeräten erzielten Traffic liegt bei 37 % – schwankt aber zwischen 32 % (Tesa) bis 58 % (Pritt) erheblich. Elf der 22 Marken verzichten auf Internetangebote, die für mobile Endgeräte optimiert sind und somit auf optimale Markenerlebnisse für die mobilen Seitenbesucher. Die Folge: über 60 % brechen ihren Seitenbesuch sofort wieder ab. Außerdem bevorzugt Google die Marken mit mobil optimiertem Angebot. Die Traffic-Quellen Rang 2 und 3 sind die direkte URL-Eingabe gefolgt von organischer Suche. Der Anteil der Websitebesuche, die über bezahlte Suchanzeigen erzielt werden, ist in der Kategorie mit 3 % gering. Mit den Displayanzeigen sind nur 5 % Traffic mit nutzt wird. Die Wahl der Plattform ist aus den Zielen und der Zielgruppe abzuleiten. Influencer sind glaubwürdige Multiplikatoren und werden insbesondere von den Schreibgerätemarken der Benchmark genutzt. Die Auswahl passender Influencer sollte beim Thema starten, danach sind Reichweite und Erfolgsmetriken wie Likes/Follower heranzuziehen. Die Homepages der Marken erzielen im Schnitt hohe Reichweiten und sollten als „Visitenkarte“ stets aktualisiert und optimiert werden. Mobile ist die Top- Trafficquelle der Kategorie – nicht mobilefähige Angebote verärgern User und sollten überdacht werden. Auch das Thema Kommerzialisierung bedeutet nicht zwangsläufig, dass in einen B-to-CShop investiert werden muss – es sollte aber gewährleistet sein, dass der Konsument auf der Homepage alle kaufentscheidenden Informationen findet und auch ganz gezielt zum Kauf – z. B. bei externen Händlern – geführt wird. Der DCI Report wird zweimal jährlich aktualisiert und vergleicht die digitale Vermarktung der Marken und zeigt so Handlungsfelder auf, die die Maßnahmenplanung der Marken vereinfachen. �� direkten Investitionen verbunden. Social Media verursacht nur 1 % des Traffics. Ähnlich geringe Werte sehen wir auch in anderen Kategorien: Das ist einerseits auf die Ziele der Kampagnen zurückzuführen (überwiegend Awareness), andererseits auf die hohe Attraktivität der Social Media Plattformen. Möglichkeit zum Kauf schaffen Bisher bietet nur eine Minderheit der untersuchten Marken ihre Produkte in einem über die eigene Homepage erreichbaren B-to-C-Shop an. Die häufigste Lösung ist, dass Marken eine automatisierte Schnittstelle zu einer Auswahl von E-Commerce-Händlern anbieten. Im DCI Report bewertet Benchex die Kommerzialisierung der Marken unabhängig davon, ob der eigentliche Kauf im Markenshop oder bei externen Händlern stattfindet. Die verbleibenden Marken bieten keinerlei Kaufmöglichkeit an, die Website ist rein informativ, losgelöst von Sales-Ambitionen. Fazit Der Start auf einer Social-Media- Plattform sollte aus der Strategie abgeleitet werden und bedarf langfristiger Ressourcen, beispielsweise Contentgenerierung, Erzielen von Reichweite und rasches Antworten. Social Media sind eine attraktive Möglichkeit zur Kommunikation mit der Zielgruppe, die von den meisten Marken der Benchmark ge- Mobile liefert den mit abstand größten trafficanteil. Nur 5 % traffic wird aus Direktinvestitionen (ads und Displays) generiert. Kommerzialisierung: 32 % der Marken bieten weder eigene noch externe Kaufmöglichkeit auf der Homepage an.


boss 07-2117
To see the actual publication please follow the link above