BGL Fotobücher und Photo-Merchandising im Plus

DigitalImaging_012018

Bildergeschäft & Mehrwertprodukte BGL STELLT MARKTZAHLEN ZUM FOTO-FINISHING-MARKT VOR FOTOBÜCHER UND PHOTOMERCHANDISING BGL „Die Wachstumsbereiche „Fotobücher“ und „Merchandising“ legen weiterhin zu. Die Zukunftsprognose 74 | Digital Imaging 1-2018 fällt hierbei positiver aus als die des vergangenen Jahres“, so lautet das Fazit der BGL-Untersuchung des Imaging-Marktes, die Thorsten Ziehl (Fujifi lm Imaging Products & Solutions) in Hamburg präsentierte. Werfen wir einen Blick auf die Zahlen: Der Markt für analog geprintete Bilder ist klein geworden, aber nach IM PLUS Der Bundesverband der Großlaboratorien (BGL) stellte im Rahmen seiner Mitgliederversammlung in Hamburg Ende November die aktuellen Marktzahlen zum Foto-Finishing-Markt vor. Kurz: Fotobücher entwickeln sich weiter stabil, Foto-Merchandising Produkte wachsen – und die Verbraucher lassen sich immer mehr direkt nach Hause liefern. Dr. Christian Friege (Cewe) wurde einstimmig als Nachfolger von Dr. Rolf Hollander (Cewe) zum Vorstandsvorsitzenden des BGL gewählt. wie vor vorhanden: rund 70 Millionen analoge Bilder wurden hierzulande 2017 nach BGL-Schätzung in den Auftragstüten verschickt. Dies entspricht immer noch über 2 Mio. 36er Filmen. Der digitale Bildermarkt bleibt praktisch stabil: Nach 2,06 Mrd. digital gedruckten Bildern 2015 und 2,10 Mrd. Bildern 2016 schätzt der BGL die Zahl der digitalen Prints für 2017 auf ungefähr 2 Mrd. Bilder. Als Aufnahmegerät für die Fotos standen 2016 laut Futuresource den ca. 13 Mio. Kameras ca. 69,9 Mio. Smartphones gegenüber. SOFORT GEDRUCKTES BILD WEITER GEFRAGT Nahezu stabil entwickelt sich die Menge der im Geschäft erstellten Sofortprints: Gemäß Future-Source- Schätzung wurden 2017 über 742 Mio. Sofortprints in Deutschland gedruckt. Deutlich rückläufi g ist das Thema Home-Printing: von 335 (2016) auf 390 Mio. Bilder 2017 ging die Zahl zurück. Ein deutlicher Trend ist jedoch der Rückgang der im Geschäft bestellten Digital Fotos – wiewohl dies immer noch über die Hälfte (!) der bestellten Prints ausmacht: Nach 625 Mio. Prints 2016 wurden 2017 Future-Source-Schätzungen zu folge noch 562 Mio. Prints im Geschäft bestellt. Zudem werden noch sehr viele Bilder im Geschäft abgeholt: rund 240 Mio. (Web to Retail). Zum Vergleich „Web-to-Home“ wurden 2017 rund 303 Mio. Bilder bestellt. FOTOBÜCHER MIT WERTSPRUNG Nicht zuletzt durch die Umsatzsteuer-Anpassung auf Fotobücher haben diese 2017 hierzulande in der Wert-Betrachtung einen Sprung auf 303 Mio. Euro gemacht. 270 Mio. waren es 2016. Doch auch ein verstärkter Trend zum wertigeren A3-Format ist erkennbar. Jedes fünfte Buch ist inzwischen XL. Auch quadratische Bücher sind häufi ger gefragt als im Vorjahr. Auch nach Stück konnten die Fotobücher nochmals zulegen: mit 8,98 Mio. Stück wurden fast 200.000 mehr als 2016 verkauft. Dabei ist Deutschland mit über einem Drittel des Wertes und der ver- | ‹Nr.› Quelle: Photobuchmarkt Deutschland (Anzahl/Wert) Anmerkung: Sondereffekt Value 2017 durch USt-Anpassung  Fotobücher sind nach wie vor stark nachgefragt – große A3-Bücher legen anteilig zu.


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