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BIT 02-2017

BIT 2–2017 | 9 Lexmark: Managed-Print-Services – für Einsteiger und Fortgeschrittene Für optimierte Prozesse Das Thema Drucken steht in den letzten Jahren im Hinblick auf Kosteneffizienz zunehmend im Fokus. Inzwischen sind sich Unternehmen des Einsparpotenzials bewusst, das Managed-Print-Services (MPS) beim Drucken und den damit verbundenen Prozessen bieten. Andreas Duthel erklärt. Vorlauffinanzierung und die Ersparnis wertvoller Arbeitszeit. Phase 3: Reduzierung der Druckvolumina MPS-Tools ermöglichen Unternehmen die nötige Transparenz, welche Geräte wie viele Seiten drucken und wieviel sie die Ausgabe tatsächlich kostet, und das standortübergreifend. Lexmark etwa bietet MPS-Kunden mittels eines Portals komplette Flottentransparenz – und damit Vergleichbarkeit und Einsparpotenzial. Phase 4: Geschäfts - prozess-Optimierung Nach dem erfolgreichen MPS-Einstieg gehen Unternehmen meist einen Schritt weiter und suchen nach ganzheitlichen Lösungen zur Optimierung der Geschäftsprozesse. Der Trend geht zur Verschmelzung der Bereiche MPS und DMS sowie Managed-Digital- Services (MDS). Hier kommt es auf das nahtlose Zusammenspiel zwischen intelligenten Multifunktionsgeräten, die als Dreh- und Angelpunkt fungieren, ausgeklügeltem Output-Management und DMS- und ECM-Lösungen an. Trends wie „Big Data“ und „Internet of Things (IoT)“ haben bereits Einfluss auf das MPS-Geschäft. Zusammen mit Algorithmen, die die Daten erst nutzbar machen, wird die MPS-Flotte überwacht und ein „vorausschauender Service“– auch „Predictive Service“ bzw. „Preventive Maintenance“ genannt – nutzt die Datenanalyse, um Präventivmaßnahmen zu ergreifen, Störungen im Vorfeld zu vermeiden. Bei Lexmark z. B. analysieren und überwachen Analyse-Tools über 100 Datenpunkte von Sensoren pro Gerät. Die Vorteile von MPS liegen auf der Hand: Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 20-30 Prozent können langfristig mit MPS erzielt und die Outputinfrastruktur sowie Geschäftsprozesse im Sinne einer digitalen Transformation optimiert werden. (www.lexmark.de) Andreas Duthel, Director Lexmark Global Services DACH: „Mit MPS können langfristig Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 20 bis 30 Prozent erzielt werden.“ Bei der MPS-Implementierung werden vom Einstieg bis zum fortgeschrittenen Stadium vier Phasen unterschieden. Phase 1: Optimierung der Geräteinfrastruktur Schritt eins ist die intensive Bestandsaufnahme der bestehenden Druckerlandschaft durch den MPS-Dienstleister: Wie wird in den unterschiedlichen Abteilungen gedruckt? Anhand der Status-Quo-Analyse erfolgt die kostenoptimierte Platzierung der passenden Geräte. Lokal angeschlossene Arbeitsplatzdrucker werden dabei in der Regel durch netzwerkfähige Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte mit günstigeren Seitenpreisen und hoher Energieeffizienz ersetzt. Phase 2: Optimierung des Gerätemanagements Das tägliche Gerätemanagement, das Monitoring und der proaktive Support bilden den zweiten Schritt. Gerade die automatische Supplies-Belieferung ist oftmals das entscheidende Argument, das Kunden von der Notwendigkeit von MPS überzeugt. Die systemische Anbindung der Druckergeräte stellt die automatische und proaktive Lieferung von Verbrauchsmaterialien sicher, denn das Gerät gibt die Bestellung selbst auf. Vorteile sind: Keine Notwendigkeit eines Vorratslagers, keine Ein Vorteil von MPS ist z. B. die Optimierung der Geschäftsprozesse im Sinne einer digitalen Transformation.


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