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BIT 02-2017

Output-Zentrale und Document-Factory Postbearbeitung Vertrauliche Mit - teilungen und Verträge landeten weiterhin im Briefkasten der Empfänger; das bestätigt auch der alternative Briefdiens - tleister Postcon. Abb.: Postcon. 62 | BIT 2–2017 Für die Deutsche Post stellt die E-Postbusiness Box ein zentrales Angebot für den Einstieg in den hybriden Briefversand für kleine und mittel - ständische Unternehmen dar. KMU können ihre Geschäftspost professionell und prozessoptimiert versenden ohne hierfür in eine aufwändige IT-Lösung für ihren Postausgang investieren zu müssen. Der digitale Briefversand von jedem Arbeitsplatz, inklusive der digitalen oder physischen Zustellung durch die Postboten der Deutschen Post, überzeugt die Kunden. Mit der Neugestaltung des Ver - trages wird auch die Intensivierung der Zusammenarbeit fokussiert. Binect wird sich künftig stärker bei der Aktivierung bestehender Kunden und Gewinnung von neuen Kunden engagieren. Gemeinsames Ziel der Partnerschaft ist die Maximierung der Versandmengen. Entsprechend sieht der Vertrag eine Veränderung der Rolle der Binect vom reinen Technologiezulieferer zum Serviceprovider und strategischen Partner, der künftig primär an der Sendungsmenge partizipiert, die gemeinsam gewonnen wird. „Die strategische Partnerschaft mit der Deutschen Post bzgl. der E-Postbusiness Box ist für Binect ein sehr wichtiger Pfeiler unseres Geschäftes. Ich sehe gerade aufgrund der bisherigen Zurückhaltung des Mittelstandes beim digitalen Versand von Geschäftspost ein großes Potenzial, das wir gemeinsam mit der Deutschen Post erschließen können“, ist sich Dr. Frank Wermeyer, CEO der Binect sicher. „Noch wissen viele mittelständische Unternehmen gar nicht, wie einfach sie mit der Box in die Digitalisierung einsteigen können, und dies zukunftssicher und mit enormen Einsparpotenzialen.“ (www.binect.de) Deutsche Post und Binect erneuern Partnerschaft Neue strategische Basis Seit 2012 verkauft die Deutsche Post AG die E-Postbusiness Box erfolgreich im Mittelstand. Mehrere Tausend Unternehmen und öffentliche Einrichtungen nutzen bereits diese Lösung, um ihre Geschäftspost digital einzuliefern und physisch oder digital auf den Weg zu bringen. Know How und Technologie der E-Postbusiness Box liefert seit Beginn die Binect GmbH vormals Pawisda Systems GmbH. Binect ist ein mittelständischer Lösungsanbieter für digitale und hybride Postversanddienste, der innovative Briefversand - produkte für Unternehmen aller Größenklassen anbietet. In die Entwicklung der E-Postbusiness Box ist die gesamte Erfahrung und Lösungskompetenz der Binect eingeflossen. Know How und Technologie der E-Postbusiness Box liefert seit Beginn die Binect GmbH, vormals Pawisda Systems GmbH. Abb.: Deutsche Post. Wie wir kommunizieren, wie wir konsumieren, wie wir leben – die Digitalisierung verändert unsere Welt. Im digitalen Hier und Jetzt birgt der so genannte Connected Consumer große Chancen für Unternehmen: Apps, Algorithmen und Avatare eröffnen der Wirtschaft neue Wege zum Kunden. Nicht zuletzt aufgrund datenschutz - relevanter Themen hält sich eines aber analog: der Geschäftsbrief. Immer mehr Menschen nutzen smarte Systeme und Geräte. Etwa 33 Milliarden Objekte werden bis 2020 miteinander vernetzt sein, Smartphones, Tablets, Laptops und PCs eingerechnet, so die Unternehmensberatung Gartner. Mit 32 Milliarden kommen die Marktforscher von IDC auf eine ähnliche Zahl. Sicher ist in jedem Fall: Ein nie gekannter Datenstrom umfließt die Welt. Mittendrin: der Mensch. Oder auf neudeutsch: der Connected Consumer. Neue Technologien macht er sich zu eigen, integriert sie in sein Leben und passt sie für jeden Lebensbereich an, stellt die GfK)fest. Die Transformation sei nicht nur umfassend, sie geschehe auch in faszinierender Geschwindigkeit. Was die Wirtschaft freut, macht Datenschützern allerdings Sorgen. Nach einer Bitkom-Untersuchung bevorzugen über 80 Prozent der mehr als 300 befragten Unternehmen in Deutschland den analogen Geschäftsbrief, wenn es darum geht, sensible Informationen zu übermitteln. „Der Geschäftsbrief ist quicklebendig“, bestätigt Michael Mews die Studien - ergebnisse. Vertrauliche Mitteilungen und Verträge landeten weiterhin im Briefkasten der Empfänger, verschlüsselte elektronische Alternativen fänden kaum Resonanz, so der Chief Sales Officer bei Postcon. Die klassische Briefsendung schneidet im Vergleich zu E-Mails auch besser ab, wenn Seriosität, Wertschätzung und Vertrauenswürdigkeit gefragt sind. Selbst Rechnungen möchten viele Empfänger weiterhin auf dem Postweg erhalten. So ist der Schrumpfungsprozess auf dem Briefmarkt fast zum Erliegen gekommen: Mehr als 300 Milliarden Briefe werden nach wie vor weltweit analog verschickt. Die digitale Revolution hat offensichtlich ihre Grenzen. (www.postcon.de) Postcon: Analoge Geschäftspost im digitalen Zeitalter Geschäftsbrief ist quicklebendig


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