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BIT 02-2017

BIT 2–2017 | 19 Hartmut Rottstedt, Lexmark Klimabilanz verbessern Stellenwert: Seit der Unternehmensgründung 1991 setzt sich Lexmark für die Kreislaufwirtschaft ein. So ist Lexmark Mitglied der Ellen MacArthur Foundation, einer Stiftung für Kreislaufwirtschaft, und unterstützt aktiv die Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsinitiative „Close the loop“. Hier - zu zählt im operativen Bereich die Wiederaufbereitung von Druckkassetten als eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Kreislaufwirtschaftskonzeptes von Lexmark. Mit seinem eigens entwickelten Druckkassetten-Rückführungs - programm erreicht Lexmark eine Rückführungsquote von 35 Prozent. Zudem plant Lexmark, bis 2018 50 Prozent seiner zurückgegeben Druckkassetten wiederzuverwenden. Daneben ist Lexmark stets auf der Suche nach innovativen Kreislaufwirtschaftsund Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Nachhaltige Unternehmen: Die Nachfrage nach intelligenten MFPs, die neben der klassischen Druckfunktion auch Scanlösungen anbieten, steigt aufgrund der fortschreitenden Digitali - sierung stetig an. Letzteres wird auch vom Marktforschungsunternehmen IDC bestätigt. MFPs fungieren hier als nahtlose Schnittstelle zwischen digitalen und gedruckten Informationen und helfen so, Business-Prozesse zu optimieren. Zum anderen unterstützen sie die Nachhaltigkeitsanstrengungen der Unternehmen, indem Dokumente – gerade auch durch ein ausgeklügelte DMS – zunehmend digital verwaltet werden, somit nicht mehr alle Unter - lagen ausgedruckt werden müssen und dadurch Papier eingespart wird. Unterstützung: Lexmark hilft seinen Kunden vor allem dank Managed-Print- Hartmut Rottstedt, Geschäftsführer Deutschland, Österreich & Schweiz, Lexmark Deutschland GmbH: „Lexmark ist stets auf der Suche nach inno - vativen Kreislaufwirtschafts und Nachhaltigkeits - maß nahmen.“ Services (MPS), ihre Klimabilanz zu verbessern. So werden kosten- und energieintensive Arbeitsplatzdrucker durch netzwerkfähige Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte mit hoher Energieeffizienz ersetzt. Auch erhalten die Unternehmen Transparenz über ihre Druckvolumina: Mithilfe der MPS-Tools können sie sehen, welche Geräte wie viele Seiten drucken und dementsprechend wie hoch das Einsparpotential ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Unterstützung des „Green Office“ ist die „De-inkbarkeit“, also die Entfernung von Druckerfarbe beim Altpapier- Recycling. Sie wird Vorraussetzung und Kriterium bei immer mehr Umweltsiegeln. Lexmark ist mit über 140 Blauer- Engel-zertifizierten Druckern Spitzenreiter unter den Druckerherstellern. Die Geräte zeichnen sich durch sehr geringe Emissionen und Energieverbrauch sowie durch eine hohe Recyclingfähigkeit aus. (www.lexmark.de) Johannes Bischof, Konica Minolta CO2-neutral Drucken Stellenwert: Nachhaltiges Handeln ist seit jeher Bestandteil von Konica Minoltas Managementphilosophie. Wir verbinden unsere Geschäftstätigkeit mit Bestrebungen, auch sozial und ökologisch wertvolle Beiträge zu leisten. Mit der Ökovision 2050 haben wir bereits 2009 eine langfristige ökologische Perspektive formuliert. Ausgehend von den Werten in 2005 haben wir uns verpflichtet, die CO2-Emissionen über den Produktlebenszyklus hinweg bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu reduzieren. Wir liegen bereits jetzt bei mehr als 50 Prozent. Bei unseren aktuellen Multifunktionssystemen z. B. steigern wir systematisch den recycelten Kunststoffanteil. Er liegt bei den Gehäuse - teilen bei bis zu 70 Prozent. Rohstoffbeschaffung, Produktion, Transport und Nutzung aller im deutschen und europäischen Headquarter eingesetzten Systeme sind klimaneutral gestellt. Nachhaltige Unternehmen: Immer mehr Kunden, vor allem große Unternehmen und öffentliche Auftraggeber, legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Dieser Trend wird sich verstärken. Nachhaltigkeit beinhaltet neben dem ökologisch-sozialen Nutzen auch ökonomische Aspekte, beide sind eng mit - einander verknüpft. Wir selbst sind Treiber dieser Entwicklung: Als IT-Services- Provider beraten wir unsere Kunden bei digitalen IT-Strategien und der Organisation von Informationsabläufen. So entstehen effiziente Arbeitsprozesse und IT-Strukturen. Diese sorgen für Nachhaltigkeit – beim Ressourcen-Verbrauch sowie durch gute ökonomische Bilanz. Teil davon sind Drucklösungen. Mit unserem Programm „CO2-neutral Drucken“ bieten wir diese klimaneutral an. Johannes Bischof, President Konica Minolta Business Solutions Deutschland: „Mit der Ökovision 2050 haben wir bereits 2009 eine langfristige ökologische Perspektive formuliert.“ Unterstützung: Nachhaltige Informations und Kommunikationstechnologien sind digital. Als Unternehmen mit Wurzeln in der Druckbranche haben wir das Potenzial der Digitalisierung für Dokumentenprozesse frühzeitig erkannt. Seit beinahe 20 Jahren arbeiten wir zudem kontinuierlich an der eigenen Digitalisierung. Denn auch für uns gilt: Sie steigert nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit, sondern ist auch nachhaltig. Das so gewonnene digitale Know-how überführen wir dann bei unseren Kunden in digitale Geschäftsprozesse und automatisierte Arbeits - abläufe, wie beispielsweise digitale Kunden- oder Personalakten. Das erhöht die interne Effizienz. Gleichzeitig verringert sich der Papierbedarf erheblich. Auch hier gilt: Die dort implementierten Technologien verbessern die Wettbewerbsfähigkeit und zugleich die Öko-Performance. Selbst digital aufgestellt, lösen wir Probleme durch innovative digitale Technologien. (www.konicaminolta.de/business)


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