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BIT 01-2017

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 58 | BIT 1–2017 Comparting setzte deutliche Akzente für die Kundenkommunikation der Zukunft Aus Multi-Channel wird Omni-Channel Revolution in Böblingen: Zwei Tage lang wurde die Kongresshalle zum Schauplatz von Innovationen für die Kundenkommunikation des 21. Jahrhunderts. Ein Höhepunkt des Comparting war zweifelsohne die Vorstellung von DocBridge Impress, der von Compart entwickelten neuen Lösung für das seiten - unabhängige und omni-kanalfähige Design von Dokumenten. Gespannt verfolgten die mehr als 400 Teilnehmer des Comparting 2016, wie sich auf einfache Art und Weise mit einem einzigen Tool barrierefreie Dokumente jedes Typs für jeden heute existierenden Kommunikationsweg erstellen lassen. In der Präsentation deutete sich an, dass DocBridge Impress die Antwort auf eine der drängendsten Fragen der modernen Geschäftskommunikation sein könnte: Wie schaffen es Unternehmen, ohne Qualitätseinbußen noch effektiver und wirkungsvoller mit ihren Kunden in Kontakt zu treten? Dokumente der Zukunft Bekanntlich ist es im digitalen Zeitalter laut David Stabel von Infotrends noch schwieriger geworden, Kunden „bei der Stange zu halten“. Der Markt - analyst machte in seinem Eröffnungsvortrag deutlich, dass die Kundenkommunikation einen gravierenden Wandel erfahre, nicht zuletzt bedingt durch die demografische Entwicklung. In diesem Zusammenhang sprach Stabel davon, dass im Jahr 2020 mehr Menschen ein Mobiltelefon besäßen als Elektrizität zu Hause. Für Westeuropa prognostizierte er einen Abdeckungsgrad an Smartphones von nahezu 75 Prozent der Gesamtbevölkerung. Daraus folge, dass die klassische, auf Papier beruhende Kommunikation durch die mobile verdrängt werde. Laut einer aktuellen Markterhebung in den USA sehen die befragten Unternehmen das Webportal als wichtigsten Kommunikationskanal, gefolgt von Smartphone, Tablet etc. Aber auch E-Mail und selbst die Briefpost würden weiterhin genutzt, so die Studie. Bei aller Digitalisierung schätzten die meisten Empfänger es dennoch, so genannte Transaktionspost wie Rechnungen und Kontoauszüge nach wie vor auf dem klassischen Postweg zu bekommen. Für Unternehmen bedeute das, ihre Kommunikation für sämtliche Kanäle zu öffnen und die Kunden gezielter anzusprechen, so David Stabel in seiner Keynote. Der Analyst forderte, die Korrespondenz nicht nur mehrkanalfähig zu machen, sondern auch verständlicher und individueller für jeden einzelnen Empfänger. Das schließe eine personalisierte Ansprache genauso ein wie die zum Adressaten passende Sprache. Im Idealfall ist solch ein Dokument allgemein zugänglich und enthalte für den Empfänger nützliche Zusatzinformationen. Wer das berücksichtige, mache seine Kommunikation für den Kunden tatsächlich zum „Erlebnis” und hebe sich dadurch vom Wett - bewerb entscheidend ab. Wahre Internationalität Damit war gewissermaßen die „Marschrichtung“ für das Comparting vorgegeben. Der Fachkongress, mit mehr als einem Drittel ausländischer Teilnehmer wieder sehr international, griff die Forderung von David Stabel auf und beleuchtete die unterschiedlichen Facetten der modernen Kundenkommunikation. Eine Stärke des Forums sind die Berichte aus der Praxis, die auch dieses Mal wieder für reichlich Diskussionsstoff sorgten. Sie spiegeln letztlich auch die Internationalität von Compart und ihrer Themen wider, wie das Beispiel von Nuance zeigte. Der US-amerikanische Anbieter von Multi-Channel-Output-Management- Lösungen berichtete, wie er die Technologie von Compart auf sehr innovative Weise nutzt. So sendet z. B. eine Genossenschaftsbank ihre Werbung an Nuance, Harald Grumser, Gründer und CEO von Compart, nahm die Teil - nehmer des Comparting mit auf eine Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Dokumentenund Output- Management.


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