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BIT 01-2017

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 56 | BIT 1–2017 MPS als Grundlage für virtuelle Druckerlandschaften Ganzheitlicher Lösungsanbieter Die Docuform GmbH und ihre Mitarbeiter befassen sich seit nunmehr über 30 Jahren mit dem Thema Drucken. Dabei handelt es sich um einen der wenigen herstellerunabhängigen Lösungsanbieter am europäischen Markt. Im Rahmen seines Produktportfolios baut Docuform auf vier große Säulen. „Nur wer herstellerübergreifende Lösungen anbietet, kann dem End - anwender optimalen Nutzen und Einsparpotenziale ermöglichen“, so die Devise von Docuform-Geschäftsführer Martin Denk. Das Unternehmen baut im Rahmen seines Produktportfolios auf vier große Säulen: 1. Managed-Print-Services (MSP) 2. Global-Printer-Driver-Workflow 3. Secure- und Pullprint Lösungen 4. Document Composing (Atlas) Die hier aufgeführten Basisthemen des Produktportfolios der Docuform werden unter dem Oberbegriff Mercury zusammengefasst. Die einzelnen Mercury Module können in Kombination aber auch für sich alleinstehend eingesetzt werden. Umfassende Schnittstellen ermöglichen auch Teil - integrationen in vorhandene oder ergänzende Lösungen. „Die Stärke“, so Denk, „liegt jedoch in der Nutzung einer ganzheitlichen Lösung. Diese Möglichkeit schätzen unsere Kunden sehr. Nicht umsonst haben DAXnotierte Unternehmen, wie u. a. die Daimler AG und die Beiersdorf AG zu unserem Produktportfolio gefunden. Aber auch Unternehmen in anderen Sparten, wie das größte deutsche Bundesministerium oder die Würz - burger Kliniken, haben sich für die ganzheitliche Docuform Mercury Lösung entschieden.“ Konsequenter Weg Technisch gesehen liegt das Allein - stellungsmerkmal darin begründet, dass zunächst über die MPS-Lösung alle Daten der Ausgabegeräte gesammelt und ausgewertet werden. Die sich im Markt befindlichen klassischen Lösungen unterscheiden sich von der Docuform Mercury Lösung grundlegend darin, dass weiterführende Informationen wie Gerätetyp, Heftund Finishing-Optionen und vieles mehr bei diesen MPS-Lösungen unberücksichtigt bleiben. Docuform ist jedoch konsequent den Weg gegangen, auch diese Informationen für weiterführende Lösungen einzusetzen. Diese bestehen darin, dass alle Geräteeigenschaften für die jeweiligen Mercury Printserver zur Verfügung gestellt werden. Da die Erfassungsclients der MPS-Lösung nahezu in Echtzeit Daten und Geräteveränderungen erkennen, werden diese Daten auf den Mercury Printserverdatenbanken ständig aktualisiert und für die Printprozesse entsprechend aktuell vorgehalten. Dies ist ein automatisierter und selbstlernender Prozess. Werden neue Geräte in die Netzwerklandschaft integrierte, werden diese von den Erfassungsclients automatisch erkannt und in die jeweiligen Printserver - datenbanken eingetragen. Selbstlernendes System Docuform entwickelte, basierend auf diesen Informationen, eine Tech - nologie, die es ermöglicht, einen zu druckenden Datenstrom ohne jeglichen Druckertreiber jederzeit und optimal auf die jeweiligen aktuellen und existierenden Geräte auszugeben. Dabei hat sie sich den jeweiligen PPD Dateien der Hersteller bedient. Diese PPD Informationen werden durch bestimmte Algorithmen innerhalb der Mercury Printserver ausgewertet und in die Datenbank integriert. Erfolgt nun ein Ausdruck, so werden die Druckdaten zunächst in einem geräteneutralen Meta-Format an die Mercury Printserver übertragen. Der Benutzer verfügt über ein virtuelles Front-end, der scheinbar einen realen Druckertreiber zur Verfügung stellt. Er trifft seine Druckauswahl und Druck - eigenschaften wie gewohnt, nur mit Dipl.-Ing. (TU) Martin Denk, Geschäftsführer der Docuform GmbH: „Unsere Kunden schätzen unsere Herstellerneutra - lität und die damit verbundene Technologie. Somit garantieren wir unseren Kunden nicht nur optimale Funktionalität, sondern auch langfristigen Investitionsschutz.“ Bei dem 2016 eingeführten Mercury Atlas handelt es sich um ein Design- Tool zur Generierung variabler und dynamischer Formulare.


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