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BIT 01-2017

das System effizienter, flexibler, leichter pflegbar und damit zukunftssicherer. Fazit aus zahlreichen Projekten: Der Mehraufwand, den man in den Aufbau einer neuen Lösung steckt, ist eine lohnende Investition in die Zukunft, die sich auszahlt! Anforderungen Der eingangs skizzierte Wandel der Marktsituation erzeugt einen Anforderungsdruck, der sich auf die CCM Software überträgt, mit der diese Leistungen in der gewünschten Qualität mit der nötigen Effizienz zu erbringen sind. Im Zentrum der Leistungsprüfung stehen folglich Themen wie Usability bei Bedienung, Design und Administration, unterstützte Input- und Output- Formate, verfügbare Weboberflächen in HTML5, Skalierbarkeit, Performance etc. Darauf im Einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, dafür wollen wir einen Blick auf den wachsenden Stellenwert der Interoperabilität werfen, also die Zusammenarbeit mit anderen Systemen. À la Klettverschluss Ob physisch oder digital, die Erstellung von Business Dokumenten ist heute nicht der singuläre Akt einer Person oder eines Systems, sondern eingebettet in eine Vielzahl von umgebenden Systemen und Prozessen: • Beauftragung durch ein übergeordnetes System wie ECM, CRM, ERP, Input Management etc. • Dokumentengenerierung über mehrere Stufen, gesteuert und überwacht vom Business Process Management BPM – mit Vertreter-Regelungen, Eskalationsmechanismen etc. • Prozessüberwachung durch ein Monitoring-System. • Effiziente Sachbearbeitung mit einem universalen Zugangsportal zu Geschäftsvorfällen, Dokumenten und den damit verknüpften Prozessen. • Erfassung und Auswertung des Arbeitsaufkommens im Data Warehouse … und vieles mehr. Die Aufzählung ist nicht vollzählig, sie soll nur zeigen, wie vielfältig CCM als zentrale Drehscheibe der schriftlichen Kundenkommunikation in die IT-Umgebung integriert ist. Dazu muss es in den unterschiedlichsten Phasen der Dokumentenprozesse über offene Schnittstellen nicht nur den Datenaustausch, sondern auch eine gegenseitige Steuerung der Systeme ermöglichen. Diese Kopplung wiederum muss so lose sein, dass einzelne Komponenten bei Bedarf leicht austauschbar sind – ähnlich einem Klettverschluss. Schlussfolgerungen Das Fazit aus diesen Projekten mit einem Potenzial von insgesamt etwa 15000 Anwendern und einem Ausgabevolumen von ca. 350 Millionen Seiten pro Jahr lautet: Um eine zukunftsorientierte Kundenkommunikation unternehmensweit zu etablieren, braucht es ein Projektteam, das über die nötige Kompetenz und Erfahrung verfügt, um solche zunehmend komplexen Projekte „zum Fliegen“ zu bringen. Basis dafür ist eine CCM-Software wie die Serie M/, die es ermöglicht, diese Komplexität zu beherrschen. In Form einer Standard-Software, die ihrerseits bewährte Standards nutzt bei Infrastruktur, Datenbanken, Schnittstellen, Formaten etc. und so ein Höchstmaß an Interoperabilität mit den Fachsystemen bietet. Dadurch kann sie sich auf die originären Dokumentenprozesse des CCM konzentrieren und dafür die bestmögliche professionelle Unterstützung bieten. So entsteht Kundenkommunikation, die auch in Zukunft den Erfolg des Unternehmens sichert. (www.kwsoft.de) Nachlese Kühn & Weyh Expertentag 2016 Der Kühn & Weyh Expertentag 2016 war wieder ein voller Erfolg. Die Veranstaltung war mit ca. 150 Teilnehmern wieder komplett ausgebucht. Neu im Angebot waren die Themeninseln, wo Kühn & Weyh Experten mit den Besuchern in lockerer Runde über Test-Automatisierung ebenso wie über die digitale Kundenkommunikation heute und morgen diskutierten. Kundenvorträge namhafter Unternehmen wie der Techniker Krankenkasse, der Gothaer Versicherung, der Basler Versicherungen oder des Versandhändlers Printus bildeten wieder einen zentralen Programmbestandteil. Erstmalig stellte die Entwicklung den komplett neu in HTML5-Technologie entwickelten Editor der Serie M/ vor. Er eröffnet bei Design, Oberfläche und Bedienung zahlreiche neue Möglichkeiten, die lebhaft in den nachfolgenden Gesprächsrunden diskutiert wurden. Das Consulting berichtete über zwei Kundenprojekte, in denen barrierefreie PDF/UA Dokumente mit der Serie M/ erzeugt werden. „Superinformative Veranstaltung in familiärer Atmosphäre“ – Diesen Worten eines Teilnehmers kann man nur beipflichten und dazu trug ganz wesentlich auch wieder das ansprechende Abendprogramm bei. Die ersten Anmeldungen für den nächsten Expertentag am 6. und 7. November 2017 sind bereits eingegangen. BIT 1–2017 | 55


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