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BIT 01-2017

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 50 | BIT 1–2017 SET: Erfolgreiches POSY-OutputForum Hohes Maß an Interaktion Das POSY-OutputForum der SET GmbH in Hannover vereint jeden November für zwei Tage die Experten der Output- Management-Branche, um sich über aktuelle Themen, Probleme und Herausforderungen im gesamten Dokumentenprozess auszutauschen. An der letzten Veranstaltung haben rund 250 Teilnehmer teilgenommen und somit einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Seit Jahren schon wird in der Output- Management-Branche über Digitali - sierung, elektronische Zustellung und die Substitution physischer Dokumente gesprochen. Doch die Realität sieht oft noch anders aus: Die Evolution großer, monolithischer Bestandsführungs- und Dokumentensysteme gestaltet sich als sehr ressourcenzehrend, da die alten Systeme für neue, disruptive Geschäftsmodelle nicht immer geeignet sind. Physische Dokumente bleiben somit weiterhin zentraler Output von Geschäftsvorfällen. Mit der Entwicklung der Branche müssen sich dementsprechend auch die eingesetzten Output-Management- Systeme weiterentwickeln. Statt einen sequentiellen Dokumentenverarbeitungsprozess für die physische Produktion zu managen, müssen sich die Systeme zu zentralen Output-Management Systemen für den sehr komplexen und vernetzten Omnichannel- Versand entwickeln. Das POSY-Output- Forum 2016 hat gezeigt, dass die SET GmbH mit ihrer POSY-OutputFactory das richtige Konzept hat. Digitalisierungsstrategie richtig umsetzen Am 3. und 4. November fand das alljährliche POSY-OutputForum der SET GmbH in Hannover statt. Auch dieses Mal wurden die Besucher wieder in sechs Blöcken von der Entstehung eines Geschäftsvorfalls bis zum endgültigen Empfang von Dokumenten durch den Endkunden geführt. In jedem der Blöcke wurden die Besucher über die jeweiligen Neu - entwicklungen der SET informiert, insgesamt zwölf Anwender stellten die realisierten Lösungen zur Um - setzung ihrer Digitalisierungsstra - tegien mit der POSY-OutputFactory vor. Die intensiven Diskussionen zeigten die Praxisrelevanz der Entwicklungen. Gesamter Dokumentenprozess Nach der Eröffnung durch Geschäftsführer Dr. Bernd Huber wurden in Block 1 aktuelle Themen im gesamten Dokumentenprozess behandelt. Auf die Vorstellung der Neuentwicklungen der SET folgten zwei Kundenvorträge. Dennis Zilske und Steffen Hermanowski haben das digitale Output- Management der Provinzial Nordwest mit der POSY-OutputFactory vorgestellt. Der Block wurde durch einen Vortrag von Michael Bühren und Harald Hoffmann beendet, der die Digitalisierungsstrategie der Helvetia Versicherung vorgestellt hat. Abrechnung und Auswertung Der Block „Abrechnung und Auswertung“ wurde durch Hans-Peter Niesyt (Allianz Deutschland) geprägt. Thematisiert wurde das Allianz-Großprojekt, alle Abrechnungs- und Verrechnungsprozesse im Print- und Outputprozess mit der POSY-OutputFactory zu realisieren. Hierbei ging es auch um das Modul POSY-LongTermStorage, eine Langzeitablage mit der effizientes und konsistentes Reporting und Accounting über Jahre hinweg ermöglicht wird. Registrierung, Usability und Infrastruktur Im dritten Block des ersten Tages berichtete Christian Heckmann über Kemna Business Post. Sie wurde mit SET über die POSY-OutputFactory realisiert und stellt eine komplette Infrastruktur zur Einsammlung und Einlieferung dezentraler Dokumente in ein zentrales Druckzentrum bereit. Optimierung und Produktion Der zweite Tag begann sogleich mit Block 4 „Optimierung und Produktion“. Nach der Präsentation der SET-Entwicklungen referierte Dirk Heistermann vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensburg. Thema war die Aufteilung der Dokumentenoptimierung in kleine POSY-Bausteine, welche eine flexible und effiziente Verarbeitung hoher Dokumentenvolumina ermöglicht. Physischer und elektronischer Versand Auch der fünfte Block „Physischer und elektronsicher Versand“ war geprägt SET Geschäfts - führer Dr. Bernd Huber war sehr zufrieden mit dem POSY-OutputForum 2016: „Die Struktur der Besucher unseres POSY-Output - Forums reflektiert, dass wir sowohl im Bereich der physischen Zustellung weiter wachsen als auch im Bereich der digitalisierten Zustelloptionen sehr erfolgreich sind.“


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