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BIT 01-2017

BIT 1–2017 | 17 Messethemen: In diesem Jahr geht es uns vor allem darum zu zeigen, wie Unternehmen ihre dokumentenbasierten Prozesse weiter automatisieren können. Dabei stehen bei uns natürlich insbesondere solche im Fokus, die auf PDF bzw. PDF/A basieren. Über das Platzieren von Barcodes lassen sich z. B. Drucker ansteuern oder Dokumente für die Ablage in einem ECM-System klassifizierten – ohne dass der Sachbearbeiter manuell eingreifen muss. Mittelfristig wird es dabei aber nicht bleiben. Das PDF-Format ist zwar omnipräsent. Dennoch denken wir, dass es sein eigentliches Potenzial noch gar nicht voll ausspielt. In einer immer digitaler werdenden Welt können die vielen „versteckten“ Funktionen Geschäftsabläufe noch wesentlich reibungsloser machen. Dazu gehört u. a. die bei barrierefreiem PDF vorhandene unsichtbare Struktur, die aber auch die Basis für viele weitere Anwendungen bilden kann. In unseren Produkten zeigen wir, wie PDF dadurch auch mobile noch besser funktioniert. Zudem adressieren wir die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von PDF/A – von der „herkömmlichen“ Langzeitarchivierung über die Organisation von digitalen Akten und elektronischen Rechnungen bis hin zum E-Mail-Management. Digitalisierung: Jedes Digital Office benötigt Verfahren für den Austausch von Dokumenten außerhalb eines verwaltenden ECM-Systems. Dazu zählt auch die Übergabe von Dokumenten an die Zukunft im Archiv. Beides sollte über ein standardisiertes, anwendungsunabhängiges Format erfolgen, um Migrationsaufwände und Viewer-Archivierung zu vermeiden. Unsere Empfehlung lautet: PDF bzw. PDF/A. Erwartungen: Aufgrund der positiven Fazits aus den vergangenen Jahren, gehen wir auch 2017 davon aus, dass die CeBIT für uns erfolgreich verlaufen wird. Und wenn die Zahl der Messebesucher insgesamt rückläufig ist, so haben wir den Eindruck, dass die Halle 3 nach wie vor gut frequentiert wird. Das hat natürlich u. a. auch damit zu tun, dass sich die CeBIT zunehmend an Geschäftskunden richtet. (www.callassoftware.com) unsere Vision des Workplace of the Future. Die Dimensionen der Digitalisierung veranschaulichen wir im Rahmen einer Reise durch ein Unternehmen. Digitalisierung: Wir empfehlen, den Blick für die faszinierenden Chancen zu schärfen, die sich für Unternehmen aus ihrer digitalen Transformation ergeben. Eine Betrachtung dieser Entwicklung vornehmlich unter Risikoaspekten wird der Realität nicht gerecht. Ich bin überzeugt, der Arbeitsplatz der Zukunft wird kein Ort sein, sondern vielmehr eine Situation. Aufgaben werden erledigt, zeitlich begrenzt, in einem Team, das sich je nach Projekt ändert. Erwartungen: Mit Japan als Partnerland, ist für uns als japanisches Unternehmen die diesjährige CeBIT etwas ganz Besonderes. Das Land ist Pionier und Vorreiter in Sachen Forschung und Investition in digitale Kompetenz. Auch die japanische Gesellschaft steht Themen wie humanoiden Robotern, künstlicher Intelligenz oder Virtual Reality im internationalen Vergleich sehr aufgeschlossen gegenüber. (www.konicaminolta.de/business) Dietrich von Seggern, Callas Software Nach wie vor gut frequentiert Dietrich von Seggern, Geschäftsführer Callas Software GmbH: „Das PDF-Format ist zwar omnipräsent. Dennoch denken wir, dass es sein eigentliches Potenzial noch gar nicht voll ausspielt.“ Michael Rosbach, Scopevisio Chancen für den Mittelstand Messethemen: Scopevisio zeigt auf der CeBIT, wie sie innovative mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Unsere Cloud-Unternehmenssoftware wird derzeit um Verfahren der künstlichen Intelligenz erweitert. Scopevisio konzentriert sich dabei auf drei Bereiche: die Dokumentenerkennung, die Automatisierung der Finanzbuchhaltung und die Mensch-Maschine-Interaktion mittels Sprache. So arbeitet Scopevisio derzeit an einem lernenden Verfahren einer exakten Positionsextraktion in Rechnungen. Buchhaltung lässt sich somit in Zukunft weitgehend von künstlich intelligenter Software erledigen. Digitalisierung: Der digitale Wandel bietet gerade für den Mittelstand große Chancen: Neue Technologien sorgen für schlanke Prozesse, flexibleres Arbeiten und besseres Teamwork. Deshalb raten wir allen Mittelständlern: Begeben Sie sich jetzt auf den Weg der digitalen Transformation. Dafür sollten sie eine ganzheitliche digitale Strategie entwickeln. Wer die Effizienzsteigerung dank Digitalisierung nicht oder zu spät in Angriff nimmt, muss damit rechnen, von Konkurrenz bzw. Branchenfremden überholt zu werden. Erwartungen: Die CeBIT hat den Anspruch, die digitale Transformation in ihrer Gesamtheit erlebbar zu machen. In diesem Jahr werden neue Technologien wie künstliche Intelligenz, humanoide Roboter und Anwendungen der virtuellen Realität im Vordergrund stehen. Mit unserem Thema „Künstliche Intelligenz in Unternehmenssoftware“ sind wir damit am Puls der Zeit. (www.scopevisio.com) Michael Rosbach, Vorstand Scopevisio AG: „Die CeBIT hat den Anspruch, die digitale Transformation in ihrer Gesamtheit erlebbar zu machen.“


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